Die Große Migration ist das größte Wildtierspektakel der Erde. 1,5 Millionen Gnus, 200.000 Zebras und Hunderttausende Gazellen ziehen in einem endlosen Kreis durch die Serengeti und die Masai Mara. Aber was bedeutet das praktisch für Ihre Reise?
Januar–März: Kalbungszeit in Ndutu
Im Süden der Serengeti, rund um den Ndutu-See, findet das intensivste Drama der gesamten Migration statt: die Geburt. Jeden Tag werden bis zu 8.000 Kälber geboren. Löwen, Geparden und Hyänen warten geduldig. Dies ist das Paradies für Raubtiere.
April–Mai: Der Zug nach Norden
Die langen Regen beginnen. Die Herden ziehen langsam durch die zentrale Serengeti. Weniger spektakulär, aber die Landschaften sind grün und üppig. Wenige Touristen.
Juni: Western Corridor
Die Herden erreichen den Grumeti-Fluss. Hier warten riesige Nilkrokodile — bis zu 5 Meter lang. Die Überquerungen sind weniger spektakulär als die Mara, aber die Krokodile sind größer.
Juli–August: Der Moment — Mara-Fluss
Dafür kommt jeder. Die Herden stehen vor dem Mara-Fluss und zögern. Dann springen sie. Krokodile schlagen zu. Es ist chaotisch, laut und überwältigend. Das ist es.
September: Rückzug
Die Herden beginnen zurückzuziehen. Immer noch fantastische Wildtiere, weniger belebt als im August.
Oktober–Dezember: Zurück nach Süden
Die kurzen Regen fallen. Die Herden ziehen zurück nach Ndutu für die neue Kalbungszeit.
**Mein Rat?** Planen Sie nie nur für die Migration. Jede Saison hat ihre Magie. Ich habe im Februar genauso bezaubernde Momente erlebt wie im August.